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Wer darf sich um meine Angelegenheiten kümmern, wenn ich sie "ganz oder teilweise nicht besorgen"  kann?

Durch Krankheit, Unfall, oder sogar nur durch "Anregung einer Betreuung" usw. kann völlig überraschend  und jederzeit mein Recht auf Selbstbestimmung erlöschen und das Betreuungsgericht bestimmt von Rechts wegen über mich.    

 

Eltern sind gesetzliche Vertreter bis zum 17. Lebensjahr. Wenn Jugendliche volljährig werden, fällt die elterliche Sorge weg.Falls Sie ab diesem Zeitpunkt einmal Ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht selbst besorgen können, bestellt das Betreuungsgericht von Amts wegen eine Betreuung (BGB §1896 (1) ab 1992).

Es geht viel früher los als allgemein angenommen wird! Wer mit 16 Jahren keine Entbindung von der Schweigepflicht der Ärzte gegenüber den Eltern erstellt hat, wird seine Eltern vor eine harte Probe stellen, wenn Ärzte sich auch hier an die Gesetze halten.

Amtliche Betreuung bedeutet einen rechtlichen Vormund zu haben.

Einen rechtlichen Vormund zu haben bedeutet sich dem Willen des Betreuers/des Gerichtes fügen zu müssen. Dies betrifft in der Regel die Bereiche Aufenthalt, medizinische Versorgung, Telefon,-und Internetnutzung, Post, Umgangsrecht und Vermögen.

Auch wenn die Eltern, der Ehepartner/Partner usw. bestimmt wird, sind sie an die Weisungen des Betreuungsgerichtes wie eine Fremde Person gebunden und diesem jährlich Rechenschaftspflichtig. Rechenschaftspflichtig bedeutet auch die Ausgaben für die tägliche Grundversorgung mit Belegen nachzuweisen. Ausgaben darüber hinaus müssen beim Betreuungsgericht beantragt werden.

 

https://www.youtube.com/watch?v=HeWrKan--vE (9:30 Min.)     (Prof. Dr. Thieler https://www.youtube.com/watch?v=in0Boj2cGIs (15 Min.)

 

      Ein Beispiel:  Vermögen welches unter Betreuung steht muss in Mündelsichere Anlagen (§§ 1806 ff. BGB) überführt werden. Dies bedeutet:

  • Ihre Kapitalanlagen, Sparverträge, Altersvorsorgeverträge usw. werden gekündigt und mündelsicher neu veranlagt.
  • Ihre Vermögensstrategie wird damit zerstört. 
  • Ansprüche aus privaten Verträgen/Versicherungen können Sie nicht wie geplant verwenden.

   Die „Entmündigung“ durch eine Betreuung kann verhindert werden.

   Der § 1896 (1a) des BGB legt fest: Gegen den freien Willen des Volljährigen darf ein Betreuer nicht bestellt werden.

   Wer eine Vorsorgevollmacht erstellt, dokumentiert seinen freien Willen. Diese ist wirksam, wenn zum Zeitpunkt

   der Erstellung die Geschäftsfähigkeit vorlag.

 

   Zu beachten ist, dass eine Vollmacht sofort wirksam ist und nur das Original der Vollmacht Vertretungsrechte bewirkt.

   Daraus ergeben sich Konsequenzen. Man muss die Wiedersprüche    - Schutz vor Verlust

                                                                                                            - Schutz vor Missbrauch, aber die

                                                                                                            - Verfügbarkeit 24 Stunden 365 Tage zu gewährleisten,

     praktisch umsetzen.

    Die Bevollmächtigten sollten also nicht vor Eintritt des Falles Zugriff haben, aber mit Eintritt des Falles unmittelbar auf das Original zugreifen können.

    Dies funktioniert nicht innerhalb der Beteiligten. Eine externe Abwicklungsstelle ist dafür unerlässlich.

    Zudem ist die Wirksamkeit durch Anpassung bei Änderungen durch neue Gesetze, oder aktuelle Rechtsprechung zu sichern,

    was professionelle Hilfe erfordert.

     Haben Sie wirksame Vollmachten und Verfügungen wie

  • Vorsorgevollmacht,
  • Betreuungsverfügung,
  • Patientenverfügung,
  • Entbindung ärztliche Schweigepflicht,
  • Sorgerechtsverfügung,
  • persönliche Verfügungen/Vollmachten,
  • Organverfügung,
  • Haustierverfügung,
  • Trauerverfügung

     , damit Ihre Vertrauenspersonen für Sie auch handeln können?

 

           (Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz rät ganz klar bei der Patientenverfügung von Ankreuzformularen ab.

           Sie sind lediglich "eine Orientierungshilfe" und "können als Anregung dienen". Es stellt aber Textbausteine für eine schriftliche

           Patientenverfügung zur Verfügung

           (http://www.bmjv.de/SharedDocs/Publikationen/DE/Patientenverfuegung.pdf?__blob=publicationFile&v=15).

 

                 Sie sollten für Ihre Bevollmächtigten

  • Wirksame Vollmachten und Verfügungen
  •  einen detaillierten Notfallplan
  •  ggf. einen Notfallordner

     bereit halten.  

 

Es ist nur fair, wenn Bevollmächtigte Ihre Unterlagen nicht mühevoll durchsuchen müssen um festzustellen welche Verträge in Bezug

       auf

 ·    Finanzen,

 ·    Internet,

 ·    Handy,

 ·     Post,

 ·     Behörden,

 ·     Steuerberater etc.

              bestehen, welche Meldefristen einzuhalten sind, was zuerst erledigt werden muss, wie Zugangsdaten zu beschaffen sind, usw.

        

        Ich begleite Sie in der Generationenberatung so, dass Ihre Bevollmächtigten in Ihrem Sinn handeln können. Alle notwendigen Schritte sind dann in der entsprechenden Reihenfolge und mit den notwendigen Unterlagen vorbereitet.

        Dabei unterstützt mich unser Netzwerk professioneller Partnern (Fachanwälte etc.) in der Generationenberatung, damit Ihr Wille geschehe und das garantiert, weil rechtssicher!