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1)            Einkommenssicherung

  • Das Recht auf Lohnfortzahlung vom Staat bei Berufsunfähigkeit ist ab Geburtsjahr 1961 abgeschafft. Ansprüche bestehen nur noch bei Erwerbsminderung und dann maximal mit ca. 1/3 des bisherigen Einkommens.
  • Erwerbsminderung wird unabhängig von der Tätigkeit, nur aus medizinischer Sicht, festgestellt.
  • Wer aus medizinischer Sicht regelmäßig 6 Stunden täglich arbeiten könnte, hat keinen Anspruch auf Leistungen (Rente).
  • Leistungsanspruch hat zudem nur, wer in den letzten 5 Jahren mindestens 3 Jahre Pflichtbeiträge geleistet hat.

Es ist zu vermuten, dass wir als Mitglied der EU durch die Angleichung der Mitgliedsländer zukünftig zusätzlich weitere Einbußen in der Versorgung haben werden. Der Hinweis der Politik auf unsere Eigenverantwortung sollte ernst genommen werden. Durch das Bürgerentlastungsgesetz wird die geforderte private Absicherung steuerlich zusätzlich gefördert.

  • Wir empfehlen den aktuellen Gesundheitsstatus (von Geburt an möglich) registrieren zu lassen, weil später beim Antrag auf Absicherung des Einkommens keine Fragen zur Gesundheit gestellt,- und deshalb nicht abgelehnt werden. Wir vermitteln Ihnen diese Verträge.
  • Schon bei Kindern beträgt die Ablehnungsquote ca. 33%!   - Gesünder wird man nicht -

Den Ernst der Situation werden Ihnen die Verbraucherzentralen bestätigen.

  • Leistungen der Schulunfallversicherung, oder der Berufsgenossenschaften gleichen den Bedarf im Leitungsfall nicht aus.

Im Schadenfall steht Kindern vor dem 6. Lebensjahr eine Verletztenrente nach dem Kinder-JAV (§ 86 SGB VII) Stand 2016 z.B.:

bei 50% Erwerbsminderung     242,08€ (Ost 210€) Rente und

bei 100% Erwerbsminderung   484,17€ (Ost 420€) Rente zu.

In 2008 waren es noch             621,25€ / 525€.

 

Vom 6. Bis 14. Lebensjahr bei  50%   322,78€ (Ost 280€)

                               und bei 100%   645,56€ (Ost 560€).

 

Als Erwachsene im Berufsleben von der Berufsgenossenschaft bei Arbeitsunfall:

Verletztengeld bis zur 78. Woche - jedoch nicht vor Ende einer stationären Behandlung. Danach die gesetzliche Unfallrente bei 100% 2/3 vom Jahresarbeitsverdienst.

Bei teilweiser Erwerbsfähigkeit, besteht nur ein anteiliger Anspruch.

Die Unfallrente ist nach § 3 Nr. 1 a (EStG) steuerfrei.

 

Unterschiedliche Stellungen im Arbeits,- und Sozialversicherungsrecht bedingen unterschiedliche Vorkehrungen zur Sicherung des sozialen Standes.

Mitarbeitende Familienangehörige, angestellten Geschäftsführer und Gesellschafter haben das zusätzliche Problem, trotz gezahlter Sozialversicherungsbeiträge lt. § 24 und §26 SGB III keinen automatischen Rechtsanspruch auf z.B. Erwerbsminderungsrente zu haben.

Sie sind gezwungen einen rechtssicheren SV-Status zu erlangen.

Von Amtswegen erteilte Einstufungen erweisen sich oft als falsch. Unsere Partner vertreten Ihr Interesse und begleitet Sie durch das Statusfeststellungsverfahren, wodurch Rechtssicherheit erzielt wird.

  • Übergreifend bestehen Zwänge im Pflegebereich. Von der Ablehnung oder Einstufung in eine Pflegestufe unabhängige Lösungen gewinnen an Bedeutung. Die private Absicherung ist auch ohne Gesundheitsfragen in vielen Varianten möglich.

 

2)      Rentenniveau

  • Bei 60.000€ Bruttojahreseinkommen betrug die Rente        mit Rentenbeginn 2010                38,8%.                                                                                                                                                                        2040 wird es nach Steuer ca. 29,4% sein.
  • Die Reformen in 2001 und 2004 veränderten die Nettorente von 70% auf 57% eines Durchschnittsrentners.
  • Die Existenzgrundsicherung mittels geschützter und geförderter Verträge verhindert den Zugriff des Sozialamtes in der Ansparphase.
  • Der Anspruch auf Anhebung zum Grundversorgungsniveau  der Rente ist auch von der Erfüllung privater Eigenleistungen abhängig.

Sie können im Reiter "Bevorzugte Links" Quellen für weitere Infos finden.

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